Herzog Karl-II-August-Pfad

Wanderung empfohlene Tour

Herzog Karl-II-August-Pfad

Wanderung · Pfalz
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m 350 300 250 14 12 10 8 6 4 2 km Karlsbergweiher Bärenzwinger Schwanenweiher Orangerie Tschifflick - Pavillion
  • Der Herzog-Karl-II-August-Pfad führt durch das idyllische Lambsbachtal in den WaldPark Schloss Karlsberg.
mittel
Strecke 15,9 km
3:45 h
393 hm
393 hm
361 hm
253 hm

Ausgangspunkt der Wanderung ist am Dorfplatz Bechhofen. Der  Weg führt am Ende des Ortes über Wiesen, entlang des Waldrandes, am Bechhofer Weiher vorbei zum idyllischen Lambsbachtal. Am alten Käshofer Wasserhaus zweigt der Weg nach rechts ab zum WaldPark Schloss Karlsberg. Über schmale Waldpfade verläuft die Strecke leicht ansteigend an den historischen Stätten des WaldPark Schloßkarlsberg vorbei zu den Ruinen der Orangerie. Die Anlagen der "Karlslust" mit Bärenzwinger, Tschifflik Pavillon, dem Schwanenweiher mit ihren Kaskaden und Tosbecken lassen die Pracht, der während der Französischen Revolution zerstörten Schlossanlage, nur noch erahnen. Von hier geht es talwärts zum Karlsberg Weiher. Die weitere Strecke verläuft leicht ansteigend über den Karlsberg zur Kehrberghütte. Hier oben bietet sich ein herrlicher Ausblick zum Königsbruch bei Landstuhl. Nach einem kurzen Abstieg und Durchquerung des Waldes passiert die Strecke einen schönen idyllischen Hohlweg zurück zum Ausgangspunkt.

 

UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur

  • Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst.
  • Achte auf die Natur, zerstöre keine Pflanzen und bleibe immer auf den Wegen. Versuche übermäßigen Lärm zu vermeiden und verlasse vor der Dämmerung den Wald.
  • Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nach Hause.
  • Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir.
  • Beachte zu Deiner eigenen Sicherheit alle Wegesperrungen, auch am Wochenende.
  • Parke nur auf ausgewiesenen Parkplätzen. Lass Platz für Rettungsfahrzeuge und landwirtschaftliche Maschinen.
  • Gib land- und forstwirtschaftlichem Verkehr bitte den Vorrang.

www.pfalz.de/uffbasse

Autorentipp

An den Parkplätzen Dorfplatz Bechhofen, Waldparkplatz Karlsbergerhof, Waldparkplatz Käshofer Straße und Parkplatz Kehrberghütte kann in den Wanderweg eingestiegen werden.

 

 

 

 

Profilbild von Maritta Kolbe
Autor
Maritta Kolbe
Aktualisierung: 06.11.2022
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
361 m
Tiefster Punkt
253 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 4,47%Schotterweg 6,07%Naturweg 46,59%Pfad 41,69%Straße 0,74%Unbekannt 0,43%
Asphalt
0,7 km
Schotterweg
1 km
Naturweg
7,4 km
Pfad
6,6 km
Straße
0,1 km
Unbekannt
0,1 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

 Aus aktuellem Anlass:

 Corona-Wegweiser Deutscher Wanderverband

  

Allgemein gilt:

Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Nach Gewittern oder Regenstürmen können auch im Nachhinein noch Bäume umstürzen oder Äste herabfallen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen. Nicht alle Felsen oder Abgründe sind mit Seilen oder Geländern gesichert. Stellenweise ist Trittsicherheit erforderlich. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müssen Sie rechnen, wenn Sie eine Wanderung unternehmen. Sollten Sie bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für Sie nicht begehbar sind, dann sollten Sie diese umgehen.

  

HINWEIS:

Wir sind bestrebt, alle Sperrungen, die durch Waldarbeiten oder Jagdgesellschaften auftreten auf dieser Plattform anzukündigen. Trotzdem gibt es Situationen, wo Wanderwege gesperrt sind und wir vielleicht nicht informiert wurden. Sollten Sie unerwartet auf eine Wegsperrung oder Umleitung treffen, bitten wir Sie, die Hinweise zu Ihrer eigenen Sicherheit zu beachten.

 

Weitere Infos und Links

Herzog Karl August und das Schloss Karlsberg

Der ehrgeizige Karl II. August, auch „Hundskarl“ genannt, war von 1775 bis 1795 Herzog der Pfalz und errichtete aus dem Gutshof „Louisenhof“ die berühmte Schlossanlage Karlsberg von 1778 bis 1788. Auf dem Schloss befanden sich neben der bekannten Schlossbibliothek auch einige hochwertige Kunstgegenstände, die jedoch nach der Zerstörung und Plünderung auf verschiedene Schlossanlagen aufgeteilt wurden. Teile der Einrichtung stehen heute in Schloss Nymphenburg/München, während sich die Gemäldesammlung in der alten Pinakothek aushängt. Die Überreste und Grundmauern der Schlossanlage finden sich im ganzen WaldPark Schloss Karlsberg verteilt. Teilweise freigelegt und restauriert Ruinen Schloss Karlsberg und der Orangerie, die Karlslust mit den Ruinen des Bärenzwingers, Tschifflik Pavillon und Schwanenweiher. Neben den Überresten der Schlossanlage zählen zu den Sehenswürdigkeiten auch das Naturdenkmal "Herzogskastanien", das Hirschwürzloch mit Hirschquelle und der Karlsbergweiher. Einen besonderen Platz zum Rasten findet der Wanderer auf dem großen Kehrberg mit einem  herrlichen Ausblick auf die Westpfälzische Moorniederung bis zum Höcherberg und zum Potzberg.

 

https://www.schloss_karlsberg.de

https://www.pfaelzer-muehlenland.de

 

 

Einkehrmöglichkeiten: Hofbistro Bechhofen; Bäckerei Lapot Kaffeeecke; Kehrberghütte Pfälzerwald Verein auf dem großen Kehrberg, Homburg-Sanddorf Schießhaus, Fischerhütte Kirrberg

 

Hofbistro Bechhofen

Hauptstraße 85, 66894 Bechhofen

Tel.: +49 (0) 6372 9955990

 

Bäckerei Lapot, Kaffeeecke

Hauptstraße 68, 66894 Bechhofen

Tel. +49 (0) 6372 2779

 

 

Kehrberghütte des Pfälzerwald Vereins Homburg

Auf dem großen Kehrberg, 66424 Homburg

Tel.: 0171 1901909

https://www.pwv-homburg.de

 

Schießhaus

Am Schießhaus 1, 66424 Homburg-Sanddorf

Tel.: +49 (0) 6841 3682

https://www.restaurant-schiesshaus-sanddorf.de

 

Kirrberger Fischerhütte

Am Fischweiher, 66424 Homburg

Tel.: +49 (0) 6841 9595342

https://www.fischerhuette_kirrberg.de

 

 

Anreise:

A6 Saarbrücken-Mannheim, Ausfahrt Waldmohr, auf die L355 Richtung Homburg. Nach 2 km links abbiegen auf die L 223 Richtung Bechhofen, Diorfplatz

 

Öffentliche Verkehrsmittel:

Bahn bis Hbf Homburg/Saar oder Zweibrücken Hbf

Ab Homburg Bus 238

Ab Zweibrücken Bus 232

Ruftaxi: 06337/6637

eitere Infos auf http://www.pfaelzer-muehlenland.de

 

Start

Info am Dorfplatz Bechhofen (273 m)
Koordinaten:
DD
49.349290, 7.408510
GMS
49°20'57.4"N 7°24'30.6"E
UTM
32U 384412 5467504
w3w 
///erreichte.möglichkeiten.staut
Auf Karte anzeigen

Ziel

Rundwanderweg

Wegbeschreibung

Wir beginnen unsere Rundwanderung am Dorfplatz in Bechhofen, wo wir sogleich die Hauptstraße überqueren und der Beschilderung die Ebertstraße hinab folgen. Die Straße endet in einem Feldweg den wir konsequent weiterwandern. Die erste Abzweigung auf den Herzog-Karl-II-August-Pfad lassen wir unbeachtet. Hierbei handelt es sich um die Einmündung des Rundweges die wir auf dem Rückweg passieren. Über Wiesen, am Waldrand entlang und am Bechhofer Weiher vorbei, verläuft unser Weg in südlicher Richtung durch den Wald und durch das Tal des Lambsbaches allmählich nach Südwesten. Unterwegs passieren wir zunächst die Abzweigung nach Käshofen, dann die Schlagberghütte, das Käshofer Wasserhaus und die Karl August Quelle. Am Ende des Tales führt der Weg nochmals durch eine dichte Waldpassage ehe der ausgeschilderte Themenwanderweg nach rechts abknickt und steil bergan in den Wald führt. 

Schnell erreichen wir die Ruinen des Tschifflick Pavillons, der 1785 in der Karlslust, vermutlich als Gartenhaus, im Wald gebaut wurde. Ein kurzes Stück bergab, vorbei an den ehemaligen Kaskaden stoßen wir auf das Tosbecken und den Schwanenweiher, ein weiteres Relikt der Karlslust. Die Gewässer wurden zu optischen Zwecken und zur Verschönerung des Schlossgeländes angelegt, welches zur damaligen Zeit noch weitgehend frei vom Baumbestand war.

Wir setzen unsere Wanderung auf dem Herzog-Karl-II-August-Pfad fort und erreichen über die Herzogsterrassen nach einem weiteren Anstieg die von Pflanzen überwucherten Ställe der Schlossanlage.  Die fälschlicherweise als „Bärenzwinger“ bezeichnete Anlage ist kreisrund um die Insel in der Mitte angeordnet und dienten ursprünglich als Vogelvolieren. Bei den Ställen befindet sich auch ein kleiner Rastplatz, der uns zum Verweilen an diesem unwirklichen Ort mitten im Wald einlädt. Kurz hinter dem "Bärenzwinger" passieren wir die Mohrenquelle.

Die Wanderung verläuft nun weiter steil bergan. Auf dem Bergrücken kommen wir an der sogenannten Vogeltränke vorbei. An dieser Stelle stand einmal das Torhaus zur Karlslust. Nun befinen wir uns auf der Apfelallee die geradewegs zum ehemaligen Schloss Karlsberg führt.  Wir biegen aber nach rechts ab und vorbei an dem Naturdenkmal "Herzogskastanien" steigen wir auf schmalem Pfad hinab zum romantisch im Wald gelegenen Hirschbrunnen - ein weiteres Relikt der Schlossanlage.  

Vom Brunnen aus wandern wir ein Stück den Hang hinauf und erreichen schließlich einen befestigten Forstweg, in den wir nach links einbiegen. Der Weg führt durch den Ehrenhof des ehemaligen Schlosses, von dem nur noch der Grundriss im Wald zu erkennen ist, zu einer großen Wegkreuzung im Wald. Unmittelbar daneben befinden sich die Ruinen der Orangerie. Das Gebäude wurde, wie der Rest des Schlosses, während der Französischen Revolution bis auf die Grundmauern zerstört.

Der Wanderpfad verlässt nun den breiten Forstweg kurz hinter der Orangerie und zweigt nach rechts auf einen Pfad ab. Wenige Augenblicke später gelangen wir so zum malerischen Karlsbergweiher, der idyllisch in den Wald eingebettet liegt. Das Kneippbecken in Ufernähe bietet an heißen Tagen eine willkommene Abwechslung, bevor es ein letztes Mal auf den Karlsberg hinauf geht.

Entlang des Forstweges auf dem Bergrücken befanden sich die heute kaum noch erkennbaren Nebengebäude des Schlosses Karlsberg, wie z.B. die Küche, Ställe, Kasernen und auch ein Wirtshaus. Nun verlassen wir den Karlsberg an der ehemaligen Schäferei, von der auch nur noch die Lage bekannt ist, indem wir vom Forstweg nach rechts auf einen langen geraden Pfad abbiegen. Nach diesem stoßen wir erneut auf einen Forstweg dem wir bis zu einem Waldparkplatz folgen.

Hier überqueren wir die Landstraße L 215 zwischen Sanddorf und Bechhofen. Der Weg schlängelt sich durch den Wald bergauf, vorbei an einer Quelle und mündet in einen parallel zum Gipfel des Kehrberges verlaufenden Wirtschaftsweg. Wir überqueren den Weg und erreichen nach wenigen Metern den Gipfel des großen Kehrberges. Hier besteht die Möglichkeit zur Einkehr in der Gustav Köhler Hütte des Pfälzerwald Vereins.

Nach steilem Abstieg vom Kehrberg durchschreiten wir die nun folgende Talsenke und überqueren abermals die Landstraße L 215. Über den Bechhofer Kopf oberhalb von Bechhofen und über Felder und Wiesen bringt uns der Weg durch einen Hohlweg zur der zu Beginn erwähnten Abzweigung, der wir nach links folgen und so zurück zum Dorfplatz in Bechhofen kommen.

 

 

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahn bis Homburg/Saar

Bus oder AST

Anfahrt

A6 Saarbrücken-Mannheim, Ausfahrt Waldmohr auf die L 355 Richtung Homburg. Nach 2 km links abbiegen auf die L 223 Richtung Bechhofen, Dorfplatz.

Parken

Bechhofen, Dorfplatz

Waldparkplatz Käshofer Straße

Waldparkplatz Karlsberger Hof

Waldparkplatz Gustav Köhler Hütte des Pfälzerwald Vereins

Koordinaten

DD
49.349290, 7.408510
GMS
49°20'57.4"N 7°24'30.6"E
UTM
32U 384412 5467504
w3w 
///erreichte.möglichkeiten.staut
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Broschüre: Wanderspaß Pfälzer Mühlenland; https://www.pfaelzer-muehlenland.de

 

Kartenempfehlungen des Autors

Topographische Karte 1:25.000 Westpfalz Süd, Pfälzer Mühlenland, Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz

Ausrüstung

 Für unsere Wandertouren empfehlen wir die folgende Ausstattung als Standard:

  • Festes Schuhwerk
  • Dem Wetter angepasste Kleidung
  • Sonnen- und Regenschutz
  • Ausreichender Vorrat an Essen und Getränken, da nicht überall Einkehr- oder   Einkaufsmöglichkeiten vorhanden oder geöffnet sind.
  • Auch wenn die Wege durchgehend sehr gut markiert sind, empfiehlt es sich aus Sicherheitsgründen immer eine geeignete Wanderkarte mitzuführen, so dass Sie zum Beispiel bei einem Gewitter oder einem Notfall schnell in einen sicheren Bereich finden

 

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  • Deutschritter-Tour
  • Mainau-Tour
  • Gräfin-Sonja-Bernadotte-Weg
 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.
Schwierigkeit
mittel
Strecke
15,9 km
Dauer
3:45 h
Aufstieg
393 hm
Abstieg
393 hm
Höchster Punkt
361 hm
Tiefster Punkt
253 hm
faunistische Highlights Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
  • 5 Wegpunkte
  • 5 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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