Schlapphut-Weg

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Sonstige Rund- und Fernwanderwege

Der Schlapphutweg zwischen Martinshöhe und Wallhalben

Sonstige Rund- und Fernwanderwege · Pfalz
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    Foto: ILE Südwestpfalz
  • Fritz-Claus-Hütte
    / Fritz-Claus-Hütte
    Foto: Lea Schurr , WANDERarena
  • Fritz-Claus-Hütte
    / Fritz-Claus-Hütte
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  • Kirche Langwieden
    / Kirche Langwieden
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  • Kirche Martinshöhe
    / Kirche Martinshöhe
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  • Blick auf Knopp
    / Blick auf Knopp
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  • Menhir bei Martinshöhe
    / Menhir bei Martinshöhe
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  • / Menhir bei Martinshöhe
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  • / Fritz Claus Hütte
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  • / Innenraum der Fritz Claus Hütte
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  • / Menhir in Martinshöhe beim Wasserturm
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  • / landgrafenmuehle
  • / verschneite Knopper Mühle
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  • / Kirche St. Barbara in Knopp
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  • / der verschneite Schlapphutweg
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0 150 300 450 600 m km 5 10 15 20 25 30 Landgrafen-Mühle Kirche Langwieden Fritz-Claus-Hütte Kirche Martinshöhe Sankt-Barbara-Kirche Marbachhütte Knoppermühle

Entdecken Sie selbst, was schon Fritz Claus, der "Sänger des Pfälzerwaldes" an der Sickinger Höhe beeindruckte.

schwer
31,7 km
7:30 h
372 hm
368 hm

Heute kennzeichnen weithin sichtbare Kirchenbauten mit besonderer Ausstrahlung in Martinshöhe, Knopp-Labach, Langwieden und Wallhalben die malerischen Dörfer an der Wanderstrecke.

Die Pfälzerwald-Hütte bei Martinhöhe erinnert an den populärsten Heimatdichter der Pfalz, Fritz Claus (1853 – 1923), der Stadtpfarrer in Zweibrücken war und Gründungsmitglied des 1902 gegründeten Pfälzerwaldvereins, der sich große Verdienste um die Ausweisung der Wanderwege in der Pfalz erworben hat. Eines der bekanntesten Werke von Fritz Claus ist das Büchlein „Fröhliche Pfalz, Gott erhalt´s“ mit Gedichten und Sagen seiner Heimat.

Die reizvolle Landschaft der Sickinger Höhe war einst die Heimat der Sagengestalt des Schlapphutes. Der Menhir, der „Lange Stein“ von Martinshöhe, ist ein Zeitzeuge vorchristlicher Besiedlung. Sein Alter wird auf rund 4000 bis 5000 Jahre geschätzt, da er zumindest der jüngeren Steinzeit entstammen soll. Auf der Sickinger Höhe wird der Stein mit der Volkssage des „Schlapphutes“ in Verbindung gebracht. Er soll zwischen Martinshöhe und Knopp sein Unwesen getrieben haben. Mit seinem dreigespitzten Hut mit breiter Krempe sei er durch die Fluren gezogen. Der unstete Geselle hatte grün-feurige Augen, fast so groß wie ein Zinnteller, eine Habichtsnase und einen vom Wind zerzausten Vollbart. Er soll einst die Fuhrleute zwischen Wallhalben und Martinshöhe in die Irre geführt haben. 

Autorentipp

Genießen Sie eine zünftige Rast in der Fritz-Claus-Hütte bei Martinshöhe!

outdooractive.com User
Autor
Lea Straßer
Aktualisierung: 04.06.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Langwiedener Höhe, 426 m
Tiefster Punkt
Marbachhütte, 256 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Die Taverne

Sicherheitshinweise

Bitte achten Sie in Martinshöhe auf den Straßenverkehr.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, eventuell Regenjacke.

Weitere Infos und Links

Weitere Infos zur Wandertour auf www.pfaelzer-muehlenland.de

Start

Wallhalben, Martinshöhe, Fritz-Claus-Hütte (256 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.318280, 7.523640
UTM
32U 392706 5463886

Ziel

Es handelt sich um eine Rundtour

Wegbeschreibung

Die reizvolle Landschaft der Sickinger Höhe war einst die Heimat der Sagengestalt des Schlapphutes. Heute kennzeichnen weithin sichtbare Kirchenbauten mit besonderer Ausstrahlung in Martinshöhe, Knopp-Labach, Langwieden und Wallhalben die malerischen Dörfer an der Wanderstrecke.

„Wer die Sickinger Höhe nicht kennt, der kennt die Pfalz nicht!“ Mit diesem Satz beschreibt der Große Pfalzführer unsere Wanderlandschaft. Einfach den Wanderschuh schnüren und selbst entdecken, was schon Fritz Claus, den „Sänger des Pfälzerwaldes“, rundum seinen ehemaligen Geburtsort auf der Sickinger Höhe beeindruckte.

Die Dorfmitte von Wallhalben soll Ausgangspunkt unserer Wandertour sein, die man aber genau so gut an der Fritz-Claus-Hütte des Pfälzerwaldvereines Martinshöhe beginnen kann. Eine gute Überlegung ist auch, die Wanderstrecke in zwei Wanderetappen zu erkunden. Vom Mühlendorf Wallhalben wandert man in nördliche Richtung an der Landgrafen-Mühle 1 vorbei ins Stuhlbachtal bis wir die Knopper Mühle 2 vor uns sehen, wo einst Korn gemahlen und Brot gebacken wurde. An dieser Mühle führt der Wanderweg etwa 300 Meter in Richtung Labach, um dann nach rechts einzubiegen, wo es am Waldesrand und Weihern im Wiesental zur Scharrmühle geht. Jetzt wechselt der Wanderweg vor der Mühle auf die andere Talseite, wo der Wanderer nach etwa einem Kilometer die Abbiegung vor Mittelbrunn erreicht. Die Wanderroute verlässt nun den Wald, sodass wir die Straße überqueren, um nun durchs Ummelstal bis auf die Höhe nach Langwieden zu wandern. Dort gibt es einen historischen Kirchenbau 3 und eine Gastwirtschaft, wo die freundliche Wirtin die Wünsche der Wandergäste kennt. Wer keine Rast benötigt, der wandert oberhalb des Dorfes bis zur Fritz-Claus-Hütte 4. Diese Wanderhütte aus mächtigen heimischen Baumstämmen hat eine außergewöhnliche Atmosphäre.

Der Wanderweg zieht sich danach von der Pfälzerwald-Hütte hinab in eine wildromantische Klamm und vorbei an Sandsteinfelsen. In Richtung des Alten- und Pflegeheimes Schernau wandert man wieder durch die Felder und erblickt schon die Martinskirche 5 von Martinshöhe. Die Kirche mit schmuckvollem Altarraum ist für den Besucher immer geöffnet. Beim Wasserturm des Dorfes steht ein Menhir, der nach den Besiedlungsforschern ein Kultstein zur Götterverehrung war. Der Wanderweg verlässt nun das Dorf mit weitem Blick über die Sickinger Höhe und ins benachbarte Saarland. Er führt nach etwa drei Kilometern an der Schlapphutshecke vorbei zum Kreuzhof.

Nach dieser Hofanlage ist die Sankt Barbara Kirche 6 von Knopp ein Blickfang für den Wanderer. Ein ehemaliger Amerika-Auswanderer, der Bauunternehmer Frank Eller aus Brooklyn, hat die Verwirklichung des Kirchenbaues durch großzügige Spenden ermöglicht. Vorbei an Weidekühen und Pferden kommt der Knopper Sportplatz. Danach zweigt der Weg ab in den Buchwald zur Marbachhütte 7, einem idyllischen Plätzchen mit kleiner Weiheranlage. Jetzt ist es noch etwa ein Kilometer bis zur Landgrafen-Mühe, wo die Wanderer sich im Biergarten gerne erholen. Das beeindruckend renovierte Mühlengebäude hatte über Jahrhunderte den Namen Katzenmühle.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Nach Wallhalben mit der Buslinie 231 von Zweibrücken aus, nach Martinshöhe vom S-Bahnhof Bruchmühlbach mit der Buslinie 232.

Anfahrt

Nach Wallhalben über die L 475 und L 469, nach Martinshöhe über die L 465 und L 464. Die Fritz-Claus-Hütte ist über die L  466 zu erreichen.

Parken

An der Fritz-Claus-Hütte gibt es einen Wanderparkplatz, in Wallhalben gibt es in der Landstuhlerstraße Parkmöglichkeiten, in Martinshöhe am Friedhof.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wanderspaß im Pfälzer Mühlenland, kostenlos erhältlich bei der Tourist-Information Pfälzer Mühlenland

Kartenempfehlungen des Autors

Topographische Karte 1:25.000 Westpfalz Süd, Pfälzer Mühlenland, Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz

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  • Bergmannspfad
 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.
Schwierigkeit
schwer
Strecke
31,7 km
Dauer
7:30 h
Aufstieg
372 hm
Abstieg
368 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch Einkehrmöglichkeit

Statistik

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Höchster Punkt
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